Jan Rommerskirchen: Was ist korporative Kommunikation? Grundriss einer Phänomenologie

Was ist eine Korporation und was ist deren Kommunikationsmodus? Zum Verständnis der Kommunikation von Korporationen werden zwei Theoriemodelle skizziert, die eine Untersuchung von Phänomenen der Praxis, einerseits aus der Perspektive der funktional-strukturellen Systemtheorie (Korporationen als Kommunikationssysteme), und andererseits aus der Perspektive des Pragmatismus (Korporationen als Bedeutungsgeneratoren) beschreiben.
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Kathinka Tessa Telesio: Reputation und Resilienz von Marken

Wieso überstehen einige Marken Krisen beinah unbeschadet und wieso halten gleichgestellte Marken bei ähnlicher Krisensituation dieser nicht Stand? Ausgehend von dieser Fragestellung befasst sich der folgende Artikel mit einem Transfer des aus der Psychologie stammenden Begriffes der Resilienz auf Marken. Zentrales Thema ist der Zusammenhang zwischen der Reputation und der Resilienz von Marken, wobei die Annahme, dass eine Korrelation zwischen beiden Phänomenen vorliegt, anhand einer quantitativen Untersuchung erforscht wird.

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Laura Opolka: Zwischen Freiheit und Macht – Markenbeziehungen im Kulturkapitalismus

Der vorliegende Fachartikel ist der Frage gewidmet, ob das von Jeremy Rifkin skizzierte Zeitalter des Kulturkapitalismus das Versprechen auf Freiheit, das dem wirtschaftlichen Wandel hin zum Kapitalismus anfangs innewohnte, tatsächlich einlöst. Die Einflussnahme instrumentalisierter parasozialer Beziehungen auf die Identitätsbildung von Individuen wird hinsichtlich einer kulturkapitalistischen Machtausübung untersucht und auf Herrschaftskonzepte übertragen. Das vermeintlich freie Individuum wird als geformter Unterstützer des herrschenden Systems durchleuchtet.

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Carina Martinetz: Meine Marke – Ist es Liebe?

Der vorliegende Fachartikel stellt eine Auseinandersetzung mit der Frage dar, inwiefern Menschen in intensiven parasozialen Konsumenten-Marken-Beziehungen äquivalent zu interpersonellen Beziehungen Emotionen wie Liebe gegenüber einer Marke empfinden. Im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses steht darüber hinaus, ob hierbei Unterschiede zwischen nutzen- und normenorientierten Konsumenten auszumachen sind. Zur Klärung der Fragestellung wird, aufbauend auf einer quantitativen Vorstudie zur Akteurtypologisierung, eine qualitative Erhebung in Form von Einzelinterviews durchgeführt.

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Felix Landwehr: Fußball zwischen Authentizität und Konsum

Ziel des vorliegenden Artikels ist es, den authentischen Fußball in seiner Gesamtheit zu definieren und diesen, unter Berücksichtigung der Kommerzialisierung, hinsichtlich etwaiger Einflüsse zu untersuchen. Im Fokus steht die Frage, inwiefern der Fußball durch seinen zunehmend kommerziellen Charakter an Authentizität verliert. Um diese Frage beantworten zu können, werden neben Identitätstheorien von Mead, Goffman und Erikson auch spiel- und sporttheoretische Aspekten von Huizinga, Sutton-Smith und Elias/Dunning, sowie eventsoziologischen Grundlagen von Gebhardt und Hitzler untersucht. Zusätzlich werden im Rahmen einer qualitativen Forschungsanalyse die Ergebnisse von Gruppendiskussionen zur Beantwortung der Fragestellung herangezogen.

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Andreas Kohn: Die Macht der Meinung in sozialen Medien

Dass den Meinungen von Videoproduzenten auf der sozialen Plattform Youtube eine ganz besondere Macht zukommt, liegt daran, dass gerade junge Rezipienten sie nach aktuellen Studien für besonders vertrauenswürdig halten. Der vorliegende Artikel exploriert, warum dieses Vertrauen zustande kommt. Dazu werden zunächst theoretische Hintergründe aus der Kommunikationswissenschaft sowie der Soziologie und der Psychologie analysiert, um im Anschluss daran mit Hilfe von qualitativen Interviews die Gründe für die Entstehung von Vertrauen in Youtube Influencer zu untersuchen.

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Christiane Baumert: Die Rolle von Marken in der Lebenswelt

Der Artikel stellt heraus, welche Arten von Beziehungen Menschen zu einer Marke haben und welche Faktoren der Lebenswelt diese beeinflussen. Im Fokus steht der Zusammenhang zwischen individuellen Strukturen der Lebenswelt und der Entstehung von Beziehungen, wobei der Markenbegriff innerhalb der Lebenswelt neu kontextualisiert wird. Anhand einer Zusammenführung von grundlagentheoretischen Ausführungen wird im weiteren Verlauf analysiert, inwiefern die beiden unterschiedlichen Konzepte der Marke und der Lebenswelt aneinander angelehnt werden können.

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Michael Roslon: Wege der Kommunikationsforschung – Grundzüge der Methodologie quantitativer und qualitativer Forschung

Um etwas über Kommunikation, über ihre Bedingungen, ihren Verlauf, ihre Ursachen, ihre Konsequenzen oder Effekte zu erfahren, ist es unerlässlich, sich der sozialen Wirklichkeit empirisch zuzuwenden, d.h. diese zu erforschen. Vor Beginn einer empirischen Forschung steht jede(r) Forschende vor der Frage, welche Methode für das jeweilige Forschungsanliegen geeignet und angemessen ist. Vor diesem Hintergrund stellt der vorliegende Artikel eine Antwort auf die Frage dar, unter welchen Bedingungen das quantitative bzw. das qualitative Forschungsparadigma, aus methodologischen Gründen, für welches empirische Forschungsinteresse gewählt werden sollte.

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